Kardiologie

12 ausgewählte Kurse, 28 Punkte: In der Sommerakademie von Springer Medizin können Sie schnell und effizient CME-Punkte für Ihre hausärztliche Fortbildung sammeln. Zur Teilnahme benötigen Sie das Fortbildungspaket. Sie erhalten damit 60 Tage Zugriff auf die Sommerakademie zum Preis von nur 29 €: www.springermedizin.de/cme-sommerakademie-teilnehmen
Modul: Medikamentöse versus invasive Blutdrucktherapie

Ärzte Zeitung, 09.12.2009

"Weniger Salz für alle" - dem Herzen zuliebe!

LÜBECK (kat). Die veränderten Essgewohnheiten haben dazu geführt, dass Deutsche im Schnitt 8 bis 12 g Salz pro Tag aufnehmen - zu viel. Denn der Bedarf liegt bei nur 3 g/d. Das Aktionsbündnis "Weniger Salz für alle" will den Konsum wieder unter 6 g/d drücken, durch Reduktion der Salzmenge in Fertignahrungsmitteln, wie Professor Martin Hoyer aus Marburg sagte. Denn das Salz lässt bei entsprechender Disposition den Blutdruck steigen.

Ein Bindeglied scheint Ouabain, ein kardiogenes Steroid zu sein. Es wird bei erhöhter extrazellulärer Na+-Konzentration freigesetzt und führt über die Na+/K+ATPase und den Na+/Ca2+-Austauscher der glatten Muskelzellen zur Erhöhung der intrazellulären Na+- und Ca2+-Konzentration. Letztere führt durch verstärkte Kontraktilität der glatten Muskelzellen zur Erhöhung des peripheren Widerstandes.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[10.12.2009, 14:04:32]
Dr. Anneliese Berger 
Weniger Salz für alle
Ein guter Gedanke, Fertigprodukte weniger zu salzen.
Besonders die Fleisch- und Wurstprodukte enthalten viel zu viel Salz. Neuerdings gibt es auch gesalzenen Butter, völlig unnötig. zum Beitrag »
[10.12.2009, 12:25:57]
Margarita Moerth 
Weniger Salz? Weniger Fertiggerichte!
Mir ist bewusst, dass sich gewisse Entwicklungen nicht völlig zurückdrehen lassen. Dies gilt auf jeden Fall für den Vormarsch von Fertiggerichten, aber auch von Convenience-Produkten wie z.B. Gewürzmischungen. Vor allem Kinder, die regelmäßig derartig abgespeist werden, werden später immer wieder auch nach Geschmacksverstärkern greifen.
Weniger Salz in Fertignahrung ist meines Erachtens lediglich der zweitbeste Weg. Der beste wäre: weit weniger Fertignahrung und dafür mehr frisches Obst und Gemüse sowie schonend zubereitete Mischkost auf den Speiseplan. Dazu bedarf es keiner aufwändigen KOchkünste. Jeder (berufstätitge) Vater, jede (berufstätige) Mutter kann binnen einer halben Stunde einen köstlichen Gemüseeintopf herstellen. zum Beitrag »
[10.12.2009, 00:11:08]
Carsten Schütte 
warum immer diese Hysterie
Denn das Salz lässt bei entsprechender Disposition den Blutdruck steigen:das ist der Kernsatz, gibts es bitte für diese aussage Untersuchungen?? Wieviele Menschen in Deutschland z.b. Betrifft das denn ? Welche Lobby steht hinter der Lübecker Story? schönen Tag noch und auch lesenswert zum Thema.http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/922985/ zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ostdeutsche sind weniger zufrieden

Bürger im Osten stellen ihrer Gesundheitsversorgung vor Ort ein schlechteres Zeugnis aus als dies Westdeutsche tun. Am zufriedensten sind die Bayern. mehr »

Immer mehr Rentner arbeiten

Doch kein Ruhestand: Immer mehr Menschen arbeiten auch im Alter weiter. Ob sie dies eher freiwillig oder gezwungen tun, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. mehr »

Bauchgefühl wichtiger als Laborwerte

Viele Senioren kennen kein Durstgefühl mehr – das kann gefährlich sein. Bei der Frage, ob jemand dehydriert ist, bringen Laborwerte wenig. Viel wichtiger ist die ärztliche Erfahrung. mehr »