Ärzte Zeitung, 10.02.2011

Arme Patienten trifft der Schlag schwerer

CINCINNATI (hub). Armut ist ein Risikofaktor für schwere Schlaganfälle, teilt die Uni von Cincinnati (USA) mit. Ausgewertet wurden die Daten von knapp 2000 Patienten, die seit 2005 einen ischämischen Schlaganfall erlitten hatten. 22 Prozent der Patienten waren Afroamerikaner, gut die Hälfte Frauen.

Patienten mit geringem sozioökonomischen Status erlitten deutlich häufiger schwere Schlaganfälle als jene mit höherem Sozialstatus. Dabei wirke sich geringes Einkommen auf die Schlaganfallschwere genauso stark aus wie eine anamnestische KHK oder Hypertonie. Die Ursachen seien unklar, schlechte Arznei-Compliance wird als ein Faktor diskutiert.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »