Ärzte Zeitung, 11.09.2012

Bluthochdruck

Spurensuche bei Schwangeren

BERLIN (otc). Professor Ananth Karumanchi vom Beth Israel Deaconess Medical Center & Harvard Medical School, Boston, ist es gelungen, den molekularen Grundlagen der Präeklampsie einen Schritt näher zu kommen.

Karumanchi konnte zeigen, dass zwei Eiweiße, die von der Plazenta ausgeschüttet werden, eine Rolle bei der Präeklampsie spielen, heißt es in einer Mitteilung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin Berlin-Buch.

Das Protein PlGF, ein Angiogenesefaktor, sorgt dafür, dass Blutgefäße zur Plazenta wachsen, damit der Fötus mit Nährstoffen versorgt wird.

Sein Gegenspieler sFlt-1 hemmt das Gefäßwachstum und bindet PlGF, so dass dieses nicht mehr wirken kann. Bei der Präeklampsie liegt ein Überschuss an sFlt-1 vor.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »