Ärzte Zeitung, 26.09.2012

Warnsignal

Schnarchen in der Schwangerschaft

ANN ARBOR (eis). Schnarchen in der Schwangerschaft ist offenbar mit erhöhtem Risiko für Bluthochdruck und Präeklampsie verbunden, berichten Forscher von der University of Michigan.

Hypertonie in der Schwangerschaft ist zudem ein Risikoindikator für niedriges Geburtsgewicht (Am J Obstet Gynecol 2012; online 10. September).

In der Studie mit 1700 Teilnehmerinnen setzte bei etwa 25 Prozent während der Schwangerschaft regelmäßiges Schnarchen ein (drei bis vier Nächte pro Woche).

Bei Betroffenen war die Hypertonie-Rate im Vergleich zu nicht-schnarchenden Frauen verdoppelt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Handhygiene in der Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfektionen bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »

Tipps zur COPD-Diagnostik

Viele COPD-Patienten werden als solche gar nicht erkannt, bei anderen wird die Diagnose vorschnell gefällt. Anlässlich des heutigen Welt-COPD-Tags erinnern wir an die neuen deutschen Leitlinien und grundlegende Änderungen. mehr »

Medikationspläne oft nicht genutzt

Medikationspläne – zumindest frei erstellte – verbessern die Arzneimittel-Therapiesicherheit wohl nicht wie erhofft. Das legt nun eine Studie der Uni Greifswald nahe. mehr »