Ärzte Zeitung, 14.04.2010

Nur jeder Zweite nach Infarkt optimal therapiert

MANNHEIM (Rö). Die Kombination von Medikamenten aus fünf Gruppen wird nach Herzinfarkt als optimal angesehen, weil sie nachweislich die Sterberate senkt. Diese optimale Therapie besteht aus ASS, einem Betablocker, einem Statin, einem Blocker des Renin-Angiotensin-Systems und einem Plättchen-hemmenden Thienopyridin. Trotzdem erhalten weniger als die Hälfte der Patienten diese optimale medikamentöse Therapie. Das haben Experten beim Kongress in Mannheim kritisiert. Belegt hat das eine Auswertung der Daten von mehr als 5300 Herzinfarkt-Patienten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Viele falsche Vorstellungen, was Krebs verursacht

Stress, Handystrahlen und Trinken aus Plastikflaschen lösen Krebs aus, denken viele fälschlicherweise. Die wahren Risikofaktoren kennt nur jeder Zweite, so eine Studie. mehr »

Höherer Zuschlag für Terminvermittlung

Das Bundeskabinett will sich heute mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz beschäftigen. Am Entwurf wurde vorab noch gebastelt – er enthält wichtige Änderungen. mehr »

Die übersehene Speiseröhren-Entzündung

Lange glaubte man, die eosinophile Ösophagitis komme nur selten vor. Inzwischen zeigt sich: Es gibt immer mehr Patienten mit dieser chronischen Entzündung der Speiseröhre. mehr »