Ärzte Zeitung, 27.01.2011

Schlaganfallrisiko nach Bypass-Op sinkt

CLEVELAND (ob). Die Zahl der Schlaganfälle, die als Komplikation im Zusammenhang mit koronaren Bypass-Operationen auftreten, ist seit Jahrzehnten rückläufig.

Das zeigen Ergebnisse einer Analyse von 45.000 KHK-Patienten, die zwischen 1982 und 2010 an der Cleveland Clinic in Ohio einer Bypass-Operation unterzogen worden sind.

Im Jahr 1988 betrug die Prävalenz von perioperativen Schlaganfällen noch 2,6 Prozent, berichten Dr. Khaldoun Tarakji und Mitarbeiter (JAMA 2011; 305: 381).

In den folgenden Jahren war eine stetige Abnahme zu verzeichnen, obwohl in der gleichen Zeit das Risikoprofil der Patienten schlechter geworden ist.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »