Ärzte Zeitung, 17.03.2011

Plasmareninaktivität von prädiktiver Bedeutung

TORONTO (ob). Hohe Plasmareninaktivität (PRA) ist ein Marker, der auf ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre sowie tödliche Ereignisse hinweist. Das ergab eine neue Analyse der HOPE-Studie.

Insgesamt 2913 der rund 9500 Studienteilnehmer - alle hatten eine vaskuläre Erkrankung oder Diabetes - sind je nach Ergebnis der PRA-Messung in fünf Gruppen eingeteilt worden (Eur Heart J 2011; online).

In der Gruppe mit der höchsten PRA war das Risiko für Ereignisse wie Herztod, Herzinfarkt oder Schlaganfall um 36 Prozent höher als in der Gruppe mit der niedrigsten PRA. Die Beobachtungsdauer betrug 4,5 Jahre.

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