Ärzte Zeitung, 22.11.2011

Herzinfarkt: Studie zu Stammzelltherapie

NEU-ISENBURG (eb). Unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist am Herzzentrum Leipzig die multizentrische "Perfect-Studie" gestartet: Herzinfarkt-Patienten werden im Rahmen einer Bypass-Op mit Knochenmarkstammzellen behandelt, wie das Herzzentrum mitteilt.

Dabei werden den Betroffenen Knochenmarkstammzellen entnommen und in einer spezifischen Suspension aufbereitet.

Die Injizierung des körpereigenen Serums erfolgt während der Bypass-Op direkt in das vernarbte Herzmuskelgewebe, damit dieses regeneriert und die Aktivität des Herzmuskels wiederhergestellt wird.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Die Therapiekünste eines Kung-Fu-Meisters

Ein Kampfsportler stößt mit seinem Gesundheitskonzept bei Medizinern auf Interesse. Ein Arzt ist sogar geneigt, von einem Wunder nach der Therapie durch Chu Tan Cuong zu sprechen. mehr »