Ärzte Zeitung, 09.05.2011

Telemonitoring mit positiven Effekten bei Herzinsuffizienz

MANNHEIM (ob). Telemedizinische Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz wirkt sich positiv auf Gesundheitszustand und Lebensqualität aus. Sie verringert zudem die Notwendigkeit von stationären Aufnahmen im Vergleich zur herkömmlichen Therapie.

In einer beim DGK-Kongress vorgestellten Studie des Uniklinikums Heidelberg beobachteten die Autoren in der Kontrollgruppe einen "deutlichen Abfall der gesundheitsbezogenen körperlichen Lebensqualität" und des psychischen Wohlbefindens, während bei den Telemedizin-Patienten eine Stabilisierung der Erkrankung und ein Rückgang ihres Schweregrades zu verzeichnen war.

Darüber hinaus setzten die telemedizinisch betreuten Patienten konsequenter die empfohlene medikamentöse Therapie um.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spahn packt Großreform Notfallversorgung an

Gesundheitsminister Spahn stößt eine weitere Großreform an: Bis 2021 soll die Notfallversorgung neu aufgestellt sein. Dazu muss das Grundgesetz geändert werden. mehr »

Spahn will bessere Hilfsmittel-Versorgung

15:52 Uhr Ärger über Hilfsmittelausschreibungen der Kassen könnte bald Schnee von gestern sein. Ein Änderungsantrag zum TSVG beinhaltet offenbar ein Ausschreibungsverbot. mehr »

Marburger Bund fordert deutliche Arbeitsentlastung

14:27 Uhr Im Vorfeld der Tarifverhandlungen für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern hat der Marburger Bund seinen Forderungskatalog vorgestellt. mehr »