Ärzte Zeitung, 09.05.2011

Telemonitoring mit positiven Effekten bei Herzinsuffizienz

MANNHEIM (ob). Telemedizinische Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz wirkt sich positiv auf Gesundheitszustand und Lebensqualität aus. Sie verringert zudem die Notwendigkeit von stationären Aufnahmen im Vergleich zur herkömmlichen Therapie.

In einer beim DGK-Kongress vorgestellten Studie des Uniklinikums Heidelberg beobachteten die Autoren in der Kontrollgruppe einen "deutlichen Abfall der gesundheitsbezogenen körperlichen Lebensqualität" und des psychischen Wohlbefindens, während bei den Telemedizin-Patienten eine Stabilisierung der Erkrankung und ein Rückgang ihres Schweregrades zu verzeichnen war.

Darüber hinaus setzten die telemedizinisch betreuten Patienten konsequenter die empfohlene medikamentöse Therapie um.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »

Urologen befeuern Diskussion um Herztoddiagnostik

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie fordert große Reformen bei der Organspende. DGU-Präsident Professor Paolo Fornara erläutert im Interview, welche Neuregelungen seiner Meinung nach dringend nötig sind. mehr »