Ärzte Zeitung, 11.07.2013

Herzinsuffizienz

Amgen schließt Allianz mit Servier

THOUSAND OAKS/SURESNES. Der US-Biotechkonzern Amgen und der französische Pharmahersteller Servier haben eine Kooperation zur Entwicklung und Vermarktung neuer Herz-Kreislauf-Medikamente geschlossen.

Demzufolge erhält Amgen die Vetriebsrechte an Serviers Ivabradine (Procoralan®) gegen Herzinsuffizienz. Außerdem erhält Amgen eine exklusive Entwicklungsoption für den Wirkstoffkandidaten S38844, ebenfalls gegen Herzinsuffizienz, der derzeit noch in Phase II ist.

Im Gegenzug bekommt Servier eine Vorabzahlung über 50 Millionen Dollar sowie europäische Vertriebsrechte an Amgens Omecamtiv mecarbil, einem oralen Myosin-Aktivator gegen Herzinsuffizienz. Das Mittel ist aktuell in klinischen Tests der Phase II. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »