Kongress, 25.04.2014
 

Herzinsuffizienz

Schlagfrequenz ist oft zu hoch

WIESBADEN. Die Herzfrequenz bei Patienten mit Herzinsuffizienz ist trotz einer Therapie mit Betablocker oft nur unzureichend kontrolliert. Darauf weist die deutsche Registerstudie INDICATE (ScreenINg of toDay's patIents with Chronic systolic heArT failurE).

In der Studie wurden Daten von 15.148 Patienten mit Herzinsuffizienz ausgewertet. Die Patienten befanden sich überwiegend in den NYHAStadien II bis III (87 Prozent), bei 67 Prozent bestand ein Sinusrhythmus. Trotz meist laufender Betablocker-Therapie (86 Prozent der Patienten) hatten 42 Prozent der Studienteilnehmer eine Ruheherzfrequenz von mindestens 75 Schlägen pro Minute. Die mittlere Herzfrequenz unabhängig vom Erreichen der Betablocker-Zieldosis betrug 73 Schläge pro Minute.

Eine Option für diese Patienten ist eine zusätzliche Therapie mit Ivabradin. Die "Moderne Therapie der Herzinsuffizienz - Protektion durch Frequenzreduktion" ist eines der Themen bei einem Industrie-Symposium auf dem 120. Internistenkongress. Die Veranstaltung findet am 26. April von 14:30 bis 15:30 Uhr in Saal 12 B/C statt. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bariatrische Chirurgie rückt Bluthochdruck zu Leibe

Adipöse Hypertoniker konnten in einer Studie nach bariatrischer Chirurgie ihre antihypertensive Medikation reduzieren. Die Hälfte erreichte sogar eine Remission des Bluthochdrucks. mehr »

Droht uns jetzt eine Staatskrise?

Jamaika gescheitert, politisches Vakuum in Berlin. Am Beispiel der Gesundheitspolitik lässt sich zeigen, warum das noch keine Krise ist. mehr »

Das müssen Ärzte beim Impfen beachten

Allergische Reaktionen sind eine Kontraindikation für eine erneute Anwendung des Impfstoffs. Ist eine weitere Impfung dennoch nötig, sollten Ärzte diese Tipps beherzigen. mehr »