Kardiologie

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Modul: Akute und chronische Herzinsuffizienz

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Ärzte Zeitung App, 14.10.2014

Schwere Herz-Insuffizienz

Impulsgeber bringt Entlastung

HAMBURG. Wenn bei schwerer Herzinsuffizienz die Behandlung mit Medikamenten ausgereizt ist, kann ein Impulsgeber implantiert werden, der Barorezeptoren der Halsschlagader stimuliert.

Folglich erweitern sich die Blutgefäße, wodurch das Herz das Blut leichter durch die Adern pumpen kann und geschont wird, so eine Mitteilung der Asklepios Kliniken Hamburg, wo das Verfahren evaluiert wurde.

Das Gerät sei etwas kleiner als ein Herzschrittmacher, werde unter dem Schlüsselbein eingebracht und simuliere einen erhöhten Blutdruck. Zur Gegensteuerung antworten die Nerven mit einer vagotonen Reaktion, dem Gegenteil einer Stressreaktion. Auf diese Weise lasse sich mit der Baroreflex-Aktivierungs-Therapie eine Fehlregulation durchbrechen. (eb)

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[14.10.2014, 07:57:10]
Dr. Hartwig Raeder 
Kontraindikationen
Herzinsuffizienz ist definiert als zu geringes gepumptes sauerstoffreiches Blutvolumen. Bei vielen Herzinsuffizienzursachen hilft der Impulsgeber wohl nicht weiter: blutungsbedingte Anämie, Fallotsche Tetralogie, Perikardtamponade, Vitien, Septumperforationen, Endokarditiden, Lungenembolien, Lungenfibrosen, Kammerflimmern, Verbrauchskoagulopathie, Leberversagen und so weiter. Was sind also die Indikationen?  zum Beitrag »

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