Ärzte Zeitung, 05.04.2004
 

Stents sind Bypass bei AVK überlegen

PROVIDENCE (mut). Kommt es bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlußkrankheit (AVK) zu einer Stenose der Hüftarterien, wird mit einer Stent-Implantation ein ähnlich gutes Ergebnis erzielt wie mit einer Bypass-Op, das Verfahren ist aber verträglicher.

Dies hat eine Studie von US-Forschern bei 365 Patienten mit knapp 500 Stent-Implantationen in die Arteria iliaca ergeben. Acht Jahre nach der Op waren noch 84 Prozent der behandelten Arterien offen. Dies entspreche einer Erfolgsrate wie sie aus Studien mit Bypass-Ops bekannt sei (80 bis 90 Prozent), berichten die Forscher.

Die 30-Tages-Mortalität betrug jedoch nur 0,5 Prozent mit Stent. Bei Bypass-Ops lasse sich dagegen aus publizierten Studien eine 30-Tages-Mortalität von 3,3 Prozent errechnen (Radiology 231, 2004, 243).

Topics
Schlagworte
PAVK (174)
Organisationen
AVK (45)
Krankheiten
KHK (2018)
PAVK (250)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »