Ärzte Zeitung, 13.06.2007

Arteriomobil auf Aufklärungstour

Umgebautes Wohnmobil zur Früherkennung von PAVK / Nächste Station ist Neuss

NEU-ISENBURG (eb). Um auf die Bedeutung der Früherkennung bei PAVK aufmerksam zu machen, tourt derzeit das "Arteriomobil" durch mehrere deutsche Städte. An Bord können sich Interessierte auf Durchblutungsstörungen in den Beinen untersuchen lassen.

Im Inneren des Arteriomobils befindet sich ein Aufnahmeraum, in dem bei den Testpersonen die Anamnese erhoben wird. Auch nach bisherigen Symptomen, die auf eine PAVK hinweisen, wird gefragt. Dazu gehören etwa geschwollene Knöchel, Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen in den Beinen.

In der Untersuchungskabine bestimmt ein Gefäßspezialist per Ultraschall den Knöchel-Arm-Index. Bei einer manifesten PAVK oder bei Verdacht erhalten die Patienten einen Ausdruck des Untersuchungsergebnisses mit der Empfehlung, ihren Haus- oder Facharzt aufzusuchen.

Der Auftakt der Arteriomobil-Tour fand am Potsdamer Platz in Berlin statt. Sie wird vom AVK-Selbsthilfegruppen Bundesverband initiiert und von der Deutschen Gefäßliga und dem Unternehmen Merck Pharma unterstützt. Die nächsten Stationen des Arteriomobils sind am 16. Juni in Neuss, am 23. Juni in Erlabrunn sowie vom 25. bis 27. Juni in Jena.

AVK-Selbsthilfegruppen Bundesverband, Manfred Pfeiffer, An der Oberhecke 34, 55270 Sörgenloch/Mainz, Tel: 0 61 36 / 92 40 50, Fax: 0 61 36 / 92 52 51, Internet: www.avk-bundesverband.de

Topics
Schlagworte
PAVK (173)
Organisationen
Merck (939)
Krankheiten
PAVK (247)
Schmerzen (4389)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »