Ärzte Zeitung, 08.05.2008
 

Kritik an der Entscheidung zu Clopidogrel

NEU-ISENBURG (ikr). Das Unternehmen Sanofi-Aventis kritisiert die Billigung des Erstattungsausschlusses von Clopidogrel in der Monotherapie durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG).

Zwar bleibe Clopidogrel für Patienten mit einer dualen Plättchenhemmung in der Kombinationstherapie, für Patienten mit symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit allein oder als Begleiterkrankung sowie für Patienten mit einer ASS-Unverträglichkeit weiterhin auf GKV-Rezept verordnungsfähig.

Der Gemeinsame Bundesausschuss streiche jedoch "fatalerweise diese bewährte und überlegene Therapie für die ebenfalls schwer kranken Schlaganfall-Patienten ohne Begleiterkrankungen aus dem Erstattungskatalog der Krankenkassen", so das Unternehmen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »

Inhalatives Steroid bei Kindern – Keine falsche Zurückhaltung!

Die Angst vor Frakturen sollte bei asthmakranken Kindern kein Grund gegen die Kortisoninhalation sein. Zurückhaltung könnte sogar den gegenteiligen Effekt haben. mehr »

Ibuprofen plus Paracetamol so effektiv wie Opioide

Es müssen keine Opioide sein: OTC-Analgetika wirken bei Schmerzen in den Gliedmaßen ähnlich gut wie Opioide, so eine US-Studie. mehr »