Thrombose/Schlaganfall

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Modul: Akuttherapie und Sekundärprophylaxe des ischämischen Schlaganfalls – Ein Musterbeispiel für personalisierte Medizin

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Ärzte Zeitung, 31.08.2005

Statine verringern Vasospasmen nach Hirnblutung

DURHAM/CAMBRIDGE (ple). Rechtzeitig nach einer Subarachnoidal-Blutung verabreicht, verringern Statine zerebrale Gefäßspasmen. Solche Spasmen - deren Folge auch ein ischämischer Schlaganfall sein kann - sind bei etwa der Hälfte dieser Patienten zu erwarten.

In einer Pilotstudie mit Simvastatin in Durham in North Carolina erhielten 19 Patienten innerhalb von 48 Stunden nach Beginn der Symptome für zwei Wochen 80 mg des Statins, 20 Patienten bekamen ein Scheinpräparat. In der zweiten, britischen Studie aus Cambridge erhielten die Patienten über den gleichen Zeitraum 40 mg Pravastatin oder Placebo, und zwar innerhalb von 72 Stunden nach Symptombeginn (Stroke 36, 2005, 1627 und 2024).

Die Zahl der Patienten mit Doppler-sonographisch nachgewiesenen Gefäßspasmen lag in den Verumgruppen signifikant niedriger als unter Placebo. In der Placebo-Gruppe hatten 60 Prozent der Patienten Gefäßspasmen, in der Verumgruppe dagegen 26 Prozent (Simvastatin) oder etwa 43 Prozent (Pravastatin). Es wird diskutiert, daß Statine den Gefäßtonus beeinflussen.

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