Ärzte Zeitung, 11.03.2008

Magnesium - schützt es das Hirn von Rauchern?

STOCKHOLM (mut). Magnesium reduziert möglicherweise das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall bei Rauchern. Das berichten Ärzte aus Schweden (Arch Intern Med 168, 2008, 459).

Sie hatten Daten zur Ernährung von über 26 500 männlichen Rauchern analysiert und die Raucher im Schnitt knapp 14 Jahre lang überprüft. In dieser Zeit bekamen 2700 Männer einen ischämischen Schlaganfall.

Die Rate für ein solches Ereignis war bei Rauchern, die täglich mehr als 590 mg Magnesium über die Nahrung aufnahmen, um 15 Prozent niedriger als bei Männern, die weniger als 370 mg einnahmen. Die Forscher vermuten, das Magnesium über Blutdruck- und Cholesterin-senkende Effekte das Hirn schützt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigten sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »

Trivalente Impfstoffe jetzt wegwerfen?

Nach der Empfehlung der STIKO zum Einsatz von tetravalenten Impfstoffen stellt sich die Frage: Was soll jetzt mit noch vorhandenen, trivalenten Impfstoffen geschehen? mehr »