Ärzte Zeitung, 21.09.2009

Schlaganfälle bei Kindern häufiger als vermutet

SAN FRANCISCO (ars). Schlaganfälle bei Kindern und Jugendlichen sind zwei- bis viermal häufiger als gedacht.

Bei einer systematischen Durchsicht der Krankenakten, Angiogramme, CT- und MRT-Aufnahmen von 2,3 Millionen Patienten bis 19 Jahre fanden Forscher eine Inzidenz von 2,4 ischämischen Schlaganfällen pro 100 000 Personenjahre. Bisher hatte man Werte von 0,54 bis 1,2 pro 100 000 Personenjahre geschätzt (Stroke online).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »