Ärzte Zeitung online, 31.08.2010

Neues Antikoagulans senkt hochwirksam das Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern

Neues Antikoagulans senkt hochwirksam das Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern

STOCKHOLM (ob). Für Hochrisikopatienten mit Vorhofflimmern, die für eine Schlaganfall-Prophylaxe mit Vitamin-K-Antagonisten ungeeignet erscheinen, gibt es mit dem Faktor-Xa-Hemmer Apixaban möglicherweise künftig eine wirksame und sichere alternative Therapieoption.

Diese Hoffnung wird durch die jetzt beim Europäischen Kardiologenkongress vorgestellten Ergebnisse der AVERROES-Studie bestärkt. An dieser Studie waren 5600 Patienten mit Vorhofflimmern beteiligt, die aufgrund eines hohen Schlaganfallrisikos eine Prophylaxe mit Vitamin-K-Antagonisten wie Phenprocoumon benötigten, diese aber aus diversen Gründen nicht bekommen konnten.

Die Studienteilnehmer sind randomisiert einer Behandlung mit dem neuen Faktor-Xa-Hemmer Apixaban (Zieldosis 5 mg zweimal täglich) oder dem Plättchenhemmer Acetylsalicylsäure (ASS, 81 bis 324 mg/Tag) zugeteilt worden. Primärer Endpunkt war das Auftreten von Schlaganfällen oder systemischen Embolien.

Ergebnisse einer Zwischenanalyse führten zum vorzeitigen Stopp der Studie. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Rate der Schlaganfälle und systemischen Embolien in der Apixaban-Gruppe signifikant um 54 Prozent niedriger als in der ASS-Gruppe, berichtete Studienleiter Professor Stuart Connolly aus Hamilton/Kanada in Stockholm. Die jährliche Rate dieser Ereignisse betrug 1,7 Prozent (Apixaban) und 3,9 Prozent (ASS).

Wurden außer Schlaganfälle und systemische Embolien auch Herzinfarkte und vaskuläre Todesfälle als Endpunkte in die Analyse einbezogen, ergaben sich jährliche Ereignisraten von 4,1 Prozent (Apixaban) und 6,2 Prozent (ASS). Der Unterschied entspricht einer signifikanten Risikoreduktion um 34 Prozent durch Apixaban.

Die Rate schwerer Blutungen war in der Apixaban-Gruppe nur leicht und nicht signifikant erhöht. Die Zahl speziell von intrakraniellen Blutungen war in beiden Gruppen nahezu gleich, betonte Connolly. Apixaban führte sogar insgesamt seltener zu Therapieabbrüchen als ASS.

Den absoluten Nutzen des Faktor-Xa-Hemmers verdeutlichte Connolly mit folgenden Zahlen: Werden 1000 Hochrisikopatienten mit Vorhofflimmern ein Jahr lang mit Apixaban statt mit ASS behandelt, verhindert dies 18 zumeist schwere Schlaganfälle, zehn Todesfälle und 31 kardiovaskulär bedingte Klinikeinweisungen. Der dafür zu zahlende Preis sind zwei schwer wiegende Blutungskomplikationen.

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[08.12.2010, 00:02:44]
Dr. Nabil Deeb 
Pathophysiologie , Pharmako - Kinetik , Pharmakodynamik und Genetik-Untersuchungen !!!




Umfangreiche Recherchen bezüglich der Pathophysiologie , Pharmako - Kinetik , Pharmakodynamik und Genetik-Untersuchungen und genaueren klinischen Untersuchungen der Patienten sind gravierend erforderlich.

Extensive research concerning the pathophysiology, Pharmaco - Kinetics, pharmacodynamics and genetics studies and further clinical studies of patients are seriously needed.


Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Ärzteverein e.V.
P.O. Box 20 10 53
53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY


Umfangreiche Recherchen bezüglich der Pathophysiologie , Pharmako - Kinetik , Pharmakodynamik und Genetik-Untersuchungen und genaueren klinischen Untersuchungen der Patienten sind gravierend erforderlich.:-

Viele Menschen nehmen langfristig Acetyl Salicylsäure (ASS) zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein. sind bereits niedrige Dosierungen für die Langzeitprävention ausreichend ???.


JAMA :-

Auch wenn ASS im Allgemeinen gut vertragen wird, so kann das Medikament doch zu erheblichen Nebenwirkungen führen, die meist dosisabhängig sind. Gerade bei einem Medikament, das so häufig verordnet wird wie ASS, ist es deshalb sehr wichtig, die optimale Dosis zu definieren, um den maximalen Nutzen aus der Behandlung zu ziehen und gleichzeitig die Risiken so gering wie möglich zu halten.


Um herauszufinden, welche Zusammenhänge zwischen der ASS-Dosierung und der Wirksamkeit und Sicherheit des Medikaments bestehen, sind e umfangreiche Recherchen bezüglich der Pathophysiologie , Pharmako - Kinetik , Pharmakodynamik und Genetik-Untersuchungen und genaueren klinischen Untersuchungen der Patienten.


ASS-Wirkmechanismus :-

Sowohl die günstigen als auch die ungünstigen ASS-Effekte können in erster Linie auf die Inhibition der Prostanoid-Biosynthese zurückgeführt werden, insbesondere auf die Hemmung
von Thromboxan A2 (TXA2) und Prostaglandinen (z.B. PGE2 und PGI2). ASS inhibiert irreversibel die Cyclooxygenase 1 (COX-1) der Thrombozyten, dadurch sind die Blutplättchen ausserstande, Prostaglandin H2 zu synthetisieren, das unter normalen Umständen in TXA2 umgewandelt wird. Die COX-1- Inhibition durch ASS hält während der gesamten acht- bis zehntägigen Lebensdauer der Thrombozyten an.


COX-1 erfüllt verschiedene Aufgaben ausser der TXA2-Produktion in Blutplättchen.

Von besonderer Bedeutung ist die Synthese zytoprotektiver Prostaglandine in Zellen der Magenschleimhaut.

Wird COX-1 durch ASS gehemmt, können diese Zellen erst nach einigen Stunden wieder magenschützende Pros taglandine bilden.


Pharmakokinetik und Pharmakodynamik:-

Oral verabreichte ASS wird im Magen und oberen Gastrointestinaltrakt rasch absorbiert, innerhalb von 30 Minuten werden maximale Plasmaspiegel erreicht. Die systemische Bioverfügbarkeit von ASS beträgt bei oralen Einzeldosen von 20 bis 1300 mg etwa 50 Prozent. Es wurden unterschiedliche Methoden zur Bestimmung der thrombozyten -hemmenden Wirkung von ASS untersucht, doch gibt es derzeit keinen Goldstandard zur Messung der ASS-Pharmakodynamik.

In verschiedenen Studien wurde untersucht, wie man in der Akutsituation mit ASS möglichst rasch eine maximale Thrombozytenfunktionshemmung erreicht. Dabei zeigte sich, dass
man innerhalb von 15 Minuten maximale ASS-Wirkungen erzielen kann, wenn man mindestens 162 mg (oder 324 mg) ASS kaut oder auflöst und dann erst schluckt.


ASS – Nebenwirkungen :-

ASS geht – wie andere nichtsteroidale antiinflammatorische Medikamente (NSAID) auch – mit einem erhöhten Blutungsrisiko einher. Am häufigsten kommt es zu Blutungen im Magen-
Darm-Trakt. Eine aktuelle Untersuchung von Patienten, die mit Ulkusblutungen hospitalisiert wurden, ergab, dass die niedrig dosierte ASS-Therapie so häufig zu Ulkusblutungen führte wie alle anderen NSAID zusammengenommen.

Durch die Inhibition von COX-1 in der Magenschleimhaut reduziert ASS die Bildung zytoprotektiver Prostaglandine. Der Einfluss von ASS auf die Prostaglandinspiegel im Magen ist dosisabhängig, wobei schon eine Tagesdosis von 30 mg zu einer fast 50-prozentigen Inhibition führt. Bei etwa 1300 mg ASS pro Tag kommt es zu einer maximalen Inhibition. In Übereinstimmung mit diesen Daten gehen alle konventionellen ASS-Dosierungen mit einem erhöhten Blutungsrisiko einher. Höhere ASSDosen führen häufiger zu Blutungen, auch wenn die Tages dosis nicht über 325 mg liegt. In einer Metaanalyse, die über 192 000 Patienten einschloss, erlitten Patienten mit einer ASS-Tagesdosis von unter 100 mg signifikant weniger starke Blutungen als die jenigen Patienten, welche mehr als 200 mg ASS täglich erhielten.

Überträgt man die Zahlen aus den Studien auf die amerikanische Population, die derzeit ASS zur Prävention einnimmt, so würde die tägliche Gabe von 325 mg ASS im Vergleich zur Behandlung mit 81 mg ASS täglich jedes Jahr zu mehr als 900 000 zusätzlichen starken Blutungen führen. Dies verdeutlicht, dass auch eine geringe Gesamtinzidenz an Nebenwirkungen zu beträchtlichen klinischen Auswirkungen führt, wenn sehr viele Menschen mit einem bestimmten Medikament behandelt werden.


Umfangreiche Recherchen bezüglich der Pathophysiologie , Pharmako - Kinetik , Pharmakodynamik und Genetik-Untersuchungen und genaueren klinischen Untersuchungen der Patienten sind gravierend erforderlich.


Extensive research concerning the pathophysiology, Pharmaco - Kinetics, pharmacodynamics and genetics studies and further clinical studies of patients are seriously needed.


Des recherches approfondies concernant la physiopathologie, la pharmaco - cinétique, pharmacodynamique et des études de génétique et d'autres études cliniques de patients sont sérieusement besoin.


Omfattande forskning om patofysiologi, farmakokinetik - Kinetics, farmakodynamik och genetik studier och ytterligare kliniska studier av patienter är allvarligt behövs.


Omfattende forskning om patofysiologi, Farmakoterapeutisk - Kinetikk, farmakodynamikk og genetikk studier og videre kliniske studier av pasientene er alvorlig nødvendig.


Literatur beim Verfasser


Mit freundlichen kollegialen Grüßen


Ihr

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor

PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association .

Department of Medical Research
Département de la recherche médicale

P.O. Box 20 10 53
53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

&

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor

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P.O. Box 10 01 35
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