Ärzte Zeitung, 28.10.2011

Schluckstörung: Diagnose auch mit Fiberoptik

SPEYER (eb). Haben Patienten nach einem Schlaganfall eine Dysphagie, ist eine fiberoptische Schluckuntersuchung sinnvoll.

Darauf hat Professor Rainer Dziewas bei der 9. Stroke Summer School der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft in Speyer hingewiesen.

Nach einem Schlaganfall treten Schluckstörungen sehr häufig auf. Sie gehen mit einem erhöhten Risiko für Pneumonien und Tod einher, wie der Neurologe von der Universitätsklinik Münster erläuterte.

Intensive Schlucktherapie verbessert Prognose

Das übliche Verfahren sei eine klinische Schluckdiagnostik am Bett des Patienten. Allerdings sei deren Sensitivität oft unzureichend, weshalb sie um eine Endoskopie ergänzt werden müsse.

Eine anschließende intensive Schlucktherapie verbessere die Prognose signifikant (Nervenarzt 2011; 82: 1356-1358).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Warum Schlafmangel heißhungrig macht

Schlafmangel kurbelt den Hunger an, das kennen viele aus Erfahrung. Warum das so ist, haben jetzt Forscher entschlüsselt: Es liegt nicht an den Hormonen. mehr »

So hoch ist der neue Beitragssatz Ihrer Krankenkasse

Für Millionen Kassenpatienten sinkt der Beitragssatz. Welche Krankenkasse 2019 günstiger wird, welche teurer und welche ihre Beiträge stabil hält, zeigen wir in unserem großen Beitragssatz-Check mit aktuell 39 Kassen. mehr »

Künstliche Intelligenz verändert die Medizin

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) rückt die Medizin immer stärker in den Fokus. Medizinethiker Professor Georg Marckmann erläutert im Interview, warum KI ein wertvoller Baustein bei Diagnostik und Therapie sein kann. mehr »