Ärzte Zeitung online, 01.08.2011

Infos zu Thrombose bei Fernreisen

FRANKFURT/MAIN (eb). Fernreisen mit Flugzeug und Bus können bei Neigung zu Thrombosen Probleme machen. Infos zu Prävention und frühen Symptomen gibt‘s im Web.

Wer eine Fernreise mit Flugzeug oder Bus plant, und sein Thrombose-Risiko möglichst niedrig halten will, kann vorher klären, ob eine genetisch bedingte Thromboseneigung vorliegt. Darauf weist das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) hin. Denn auf langen Reisen ohne ausreichende Bewegung besteht Thrombose-Gefahr.

Zur Klärung eines möglicherweise erhöhten Thrombose-Risikos könne eine Laboruntersuchung beim Arzt weiterhelfen, erinnert das IPF. Bei erhöhtem Risiko erhalten Risikopatienten Kompressionsstrümpfe oder Medikamente zur Blutverdünnung.

Typische Symptome für eine Reisethrombose sind Kurzatmigkeit, Blutdruckabfall und Schmerzen in der Herzgegend. Treten solche Beschwerden auf, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Auch Schwellungen an den Fußknöcheln, Überwärmung, bläuliche Verfärbung und Schmerzen können Zeichen für eine beginnende Thrombose sein. Unabhängig vom individuellen Risiko sollten sich alle Reisenden ja möglichst viel bewegen und viel trinken, am besten Mineralwasser, so das IPF.

Das Infoblatt "Thrombose und Thrombophilie"kann kostenlos unter www.vorsorge-online.de heruntergeladen oder schriftlich bestellt werden: IPF, Postfach 1101, 63590 Hasselroth (Titel des Infoblattes angeben, Namen und Adresse).

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