Ärzte Zeitung, 10.12.2015

Gehörschaden

Teilnehmer für Studie gesucht

HEIDELBERG. Mit welchen Veränderungen passt sich das Gehirn an Störungen des Gehörsinns wie Tinnitus an?

Dieser Frage gehen Wissenschaftler der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg in einer aktuellen Studie nach, für die sie ab sofort Probanden suchen.

Teilnehmen können Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, die entweder seit mindestens sechs Monaten unter Tinnitus oder unter einer leicht bis mittelschwer ausgeprägten Schwerhörigkeit leiden oder die überempfindlich auf Geräusche reagieren, teilt die Uniklinik Heidelberg mit.

Die Untersuchungen, darunter eine MRT des Kopfes zur Messung der Gehirnaktivität, finden an drei Terminen in der Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 400, statt. Wer an allen Untersuchungen teilnimmt, soll eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro erhalten. (eb)

Anmeldung: E-Mail: Hassel-Adwan@uni-heidelberg.de ; Telefon (Projekt-Anrufbeantworter): 06221 56-36222

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. mehr »

Fehlerquelle Datenschutzerklärung

Die meisten Praxis-Websites von Haus- und Fachärzten erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen. Das legt eine aktuelle Studie nah. mehr »

Nach einem Hörsturz ist das Schlaganfallrisiko erhöht

Nach einem Hörsturz haben Patienten ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. In einer südkoreanischen Studie war dies kontinuierlich über einen elfjährigen Nachbeobachtungszeitraum festzustellen. mehr »