Ärzte Zeitung, 06.11.2008

Nahrungsergänzung erhöht die Rate an Anagenhaaren

FRANKFURT AM MAIN (hub). Ein Nahrungsergänzungsmittel mit L-Cystein, medizinischer Hefe und Pantothensäure und anderen erhöht die Anagenhaarrate bei Frauen. Das ergab eine Studie über sechs Monate, an der 30 im Mittel 46 Jahre alte, ansonsten gesunde Frauen mit Telegeneffluvium teilgenommen hatten. Das teilt das Unternehmen Merz mit. Sie erhielten das Nahrungsergänzungsmittel (in Deutschland Pantovigar®) oder Placebo (Therapy 4, 2007, 59). Die Wachstumsparameter wurden per Epilumineszenz-Mikroskopie und digitaler Bildanalyse ermittelt.

Die Anagenhaarrate lag zu Studienbeginn bei etwa 74 Prozent, nach drei Monaten in beiden Gruppen bei 78 Prozent. In der Placebo-Gruppe fiel die Rate nach sechs Monaten wieder auf Ausgangsniveau, mit Verum stieg sie jedoch auf 81 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »