Ärzte Zeitung, 26.02.2011

Stress mindert den Erfolg einer IvF nicht

LONDON (hub). Wollen Frauen mit Hilfe einer In-vitro-Fertilisation schwanger werden, brauchen sie keine Angst vor Stress zu haben. Er beeinflusst nicht das IvF-Ergebnis, berichtet die Agentur Reuters.

Zu dieser Schlussfolgerung ist die Auswertung von 14 Studien mit insgesamt fast 3600 Frauen gekommen, die per IvF schwanger werden wollten. Dabei wurden auch Unruhe, Angstgefühle und Stress erfasst. Nichts davon hatte Einfluss auf den IvF-Erfolg.

Entscheidend ist jedoch das Alter: Bei unter 35-jährigen Frauen ist eine IvF bei jeder dritten erfolgreich, bei über 40-Jährigen nur bei fünf bis zehn Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »