Ärzte Zeitung, 15.10.2009

Mehr Brustkrebs bei HRT mit Brustspannen

NEU-ISENBURG (ikr). Frauen, die nach dem Start einer kombinierten Hormontherapie erstmals über Brustspannen klagen, haben ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko. Das belegt eine Analyse von Daten der WHI-Studie. Die Frauen erhielten täglich 0,625 mg konjugiertes, equines Östrogen plus 2,5 mg Medroxyprogesteronacetat oder Placebo (Arch Intern Med 169, 2009, 1684).

Eine Befragung der Frauen zwölf Monate nach dem Therapiebeginn ergab: Bei den Frauen, die Hormone erhielten, war die Brustkrebsrate bei denen, die erst nach Therapiestart Brustspannen hatten, um 48 Prozent höher als bei den anderen Frauen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Warum Schlafmangel heißhungrig macht

Schlafmangel kurbelt den Hunger an, das kennen viele aus Erfahrung. Warum das so ist, haben jetzt Forscher entschlüsselt: Es liegt nicht an den Hormonen. mehr »

So hoch ist der neue Beitragssatz Ihrer Krankenkasse

Für Millionen Kassenpatienten sinkt der Beitragssatz. Welche Krankenkasse 2019 günstiger wird, welche teurer und welche ihre Beiträge stabil hält, zeigen wir in unserem großen Beitragssatz-Check mit aktuell 39 Kassen. mehr »

Künstliche Intelligenz verändert die Medizin

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) rückt die Medizin immer stärker in den Fokus. Medizinethiker Professor Georg Marckmann erläutert im Interview, warum KI ein wertvoller Baustein bei Diagnostik und Therapie sein kann. mehr »