Ärzte Zeitung online, 26.07.2011

Zahl der Hormontherapien nimmt ab

HAMBURG (dpa). Frauen in den Wechseljahren bekommen nach Beobachtungen der Techniker Krankenkasse (TK) deutlich seltener Hormonersatztherapien (HRT) verschrieben als vor einigen Jahren.

Nicht einmal jede zehnte Frau (9,6 Prozent) zwischen 45 und 65 Jahren hat nach Angaben der Kasse im vergangenen Jahr Hormonersatzpräparate verordnet bekommen.

Vor zehn Jahren hätten noch fast 40 Prozent der Frauen solche Präparate gegen Begleiterscheinungen des Klimakteriums und zur Vorsorge gegen Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingenommen, teilte die TK am Dienstag in Hamburg mit.

Viele der elf Millionen Frauen zwischen 45 und 65 Jahren in Deutschland kämpften während ihrer Wechseljahre mit Beschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen.

Zur Begründung für den deutlichen Rückgang bei den Verschreibungen verweist die Krankenkasse auf wissenschaftliche Studien.

Sie hätten gezeigt, dass bestimmte Hormonpräparate das Risiko etwa für Brustkrebs, Schlaganfall, Herzinfarkt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Thrombose erhöhen könnten.

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[27.07.2011, 14:25:27]
Dr. Horst Grünwoldt 
Wechseljahre
So wenig wie eine normal verlaufende Schwangerschaft nicht als "Krankheit" angesehen werden sollte, können die sog. Wechseljahre der Frauen und Männer wohl auch nur in Einzelfällen als "therapiebedürftig" betrachtet werden.
Der deutliche Trend zu weniger äußeren Hormon-Ersatzbehandlungen dürfte höchst erfreulich sein.
Vielleicht helfen zudem auf natürlichem Wege auch die asiatischen Kochkünste - nicht nur diätetisch.
Die Männer sind nach m.E. aufgerufen und gut beraten, durch eine besonders fürsorgliche und liebevolle "Behandlung" ihrer Partnerin, -gerade auch während des Klimakteriums-, die sonstigen körpereigenen "Hormon-Quellen" (wie Hypophyse und Nebennieren) psycho-somatisch und neuro-hormonal bei den vorübergehend leidenden Frauen zu wecken und damit wirksam die unangenehmen Beschwerden bei der Vertrauten lindern.
Den Erfolg und die Freude dürften wir dann gerade mit unserer Liebsten in ihrem wiedererblühten, weiteren Lebensabschnitt genießen.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt (ein alter Galan aus Rostock) zum Beitrag »

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