Ärzte Zeitung, 19.11.2012

Morbus Basedow

Operation oder Thyreostatikum?

DÜSSELDORF. Bei Autoimmunhyperthyreose (M. Basedow) muss abhängig von der Lebenssituation des Betroffenen entschieden werden, ob eine circa 12-monatige thyreostatische Therapie bei Erstmanifestation sinnvoll erscheint, da die Rezidivquote bei 40 bis 70 Prozent liegt.

Darauf hat Professor PetraMaria Schumm-Draeger vom Krankenhaus München-Bogenhausen aus Anlass des Medica-Kongresses hingewiesen.

Eine "definitive" Therapie mit Op beziehungsweise 131-Radiojod-Therapie sei etwa nach Hyperthyreose-Rezidiv gegeben, bei individuell durch Hyperthyreose besonders gefährdeten Patienten sowie auch im Hinblick auf eine weitere Familienplanung - auch mit dem Ziel, postpartale Rezidive zu vermeiden. (eb)

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