Ärzte Zeitung, 10.04.2015

Wegen Masern

Kein Zutritt zu Kitas und Schulen

BERLIN. Um eine Ausbreitung der Masern zu verhindern, greifen die Gesundheitsämter in der Hauptstadt hart durch. Kindern, die keine Masern-Impfung nachweisen können, wird in manchen Schulen und Kindergärten der Zutritt verboten.

2015 waren von einem Ausschluss bisher 119 Jungen und Mädchen in Kindertagesstätten sowie 208 Schüler betroffen. Das geht aus einer Antwort der Gesundheitssenatsverwaltung auf eine schriftliche Anfrage von Abgeordneten der Piraten-Partei hervor.

Die Dauer der Besuchsverbote habe sich nach dem jeweiligen Einzelfall gerichtet und einen Tag bis zwei Wochen umfasst. Kürzlich hatte erst das Verwaltungsgericht Berlin entschieden, dass der Ausschluss nicht geimpfter Kinder vom Schulbesuch rechtens ist.

Solche Maßnahmen seien aufgrund des Infektionsschutzgesetzes erlaubt, gegenüber Infizierten und "Ansteckungsverdächtigen". (juk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Natürliche Cholesterinsenker" bei Statin-Intoleranz?

Nahrungsergänzungsmittel als "natürliche Cholesterinsenker" sind umstritten. Bei Patienten mit Statinunverträglichkeit können sie aber hilfreich sein. Was empfehlen Experten? mehr »

Multiorgan-Chip für Arzneitests

Mit HiIfe eines Multiorgan-Chips, groß wie eine Tablettenschachtel, können Forscher analysieren, wie ein Mensch auf ein neues Medikament reagieren würde. Tierversuche könnten damit überflüssig werden. mehr »

Uhrenumstellung geht den Deutschen auf den Zeiger

Das Vor-und-Zurück der Zeitumstellung nervt immer mehr Deutsche, so eine Umfrage. Hauptgründe: gesundheitliche Auswirkungen. mehr »