Ärzte Zeitung, 04.04.2006

Safer-Sex-Kampagne zur WM

In Hamburg werden Fans und Prostituierte beraten

Die Gesundheitsbehörde in Hamburg sorgt sich um Safer Sex zur Fußball-WM. Gut zwei Monate vor Beginn der WM hat die Behörde mit verschiedenen Partnern Maßnahmen geplant, um Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten keine Chance zu geben.

Dazu gehört etwa die gezielte Ansprache von Männern im Umfeld des Fußballstadions, der Fanmeile und der Großleinwände, wo Postkarten mit "zehn Freier-Regeln" und Kondome verteilt werden.

Die Prostituierten werden zur WM-Zeit gezielter als sonst über gesundheitsbezogene und gewaltpräventive Maßnahmen beraten. Die Zahl der Streetworker wird verstärkt. Aufklärung betreibt die Behörde auch mit Beiträgen in dem vom WM Fan-Office aufgelegten "Fan-Guide". (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »