Ärzte Zeitung, 01.12.2006

HIV IN ZAHLEN

6,5 Millionen Menschen werden in 25 Jahren, also 2030, an Aids sterben. Diese WHO-Prognose wird selbst dann eintreffen, wenn bis 2012 acht von zehn Infizierte antiviral therapiert werden.

4,3 Millionen neue Infektionen hat es 2006 gegeben. Mit 2,8 Millionen sind davon zwei Drittel in Ländern Afrikas südlich der Sahara und in Ländern Osteuropas und Zentralasiens aufgetreten.

25 Jahre ist es her, seit in wissenschaftlichen US-Zeitschriften über ungewöhnliche Erkrankungen, seltene Sarkome und atypische Lungenentzündungen bei jungen Männern in San Francisco und New York berichtet worden ist.

33 Prozent beträgt die HIV-Prävalenz nach Schätzungen in Swaziland. Diese Region steht damit bei der Prävalenz weltweit an der Spitze. Die HIV-Prävalenz Schwangerer ist von 4 Prozent 1992 auf 43 Prozent 2004 gestiegen.

650 000 HIV-Infizierte - das ist die aktuelle Schätzung für China. Die Hälfte von ihnen haben sich beim Drogen-Spritzen infiziert.

340 000 000 Millionen Menschen ziehen sich jedes Jahr eine heilbare Geschlechtskrankheit zu. Viele der Erkrankungen bahnen HIV den Weg.

1,3 Millionen HIV-Infizierte mit niedrigem und mittlerem Einkommen wurden im Jahr 2005 antiviral gegen HIV behandelt. Im Jahr 2001 waren es erst 240 000 gewesen.

Lesen Sie dazu auch:
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Große Wirkstoff-Palette sichert Therapie-Erfolg
Aktion "Gemeinsam gegen Aids" stärkt Prävention
HIV in Kürze

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