Ärzte Zeitung online, 20.05.2010

Carla Bruni-Sarkozy mit Aids-Botschaft

PARIS (dpa). Embryonen an der Nabelschnur fliegen zu Musik von Amy Winehouse durch eine Fantasiewelt, am Ende flüstert eine Mädchenstimme: "Das Leben ist schön. Lassen wir es nicht zu, dass es durch Aids zerstört wird, bevor es beginnt." Die Stimme gehört der französischen Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy, die Botschafterin des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria ist.

Bruni-Sarkozy eröffnete am Mittwoch in Paris eine Kampagne, die mit Filmen, Konzerten und schlichten Botschaften auf die Problematik HIV- infizierter Schwangerer aufmerksam machen soll.

Mit Hilfe von Medikamenten kann das Risiko, dass eine HIV- infizierte Frau das Virus auf ihr Kind überträgt, auf zwei Prozent verringert werden. In Frankreich wurden deswegen nach Angaben des Global Fonds im vergangenen Jahr lediglich vier HIV-infizierte Kinder geboren. In Südafrika hingegen waren es mehr als 60 000 und weltweit mehr als 400 000. "Die Situation ist völlig inakzeptabel", sagte Bruni-Sarkozy, deren Bruder Virgilio an Aids gestorben ist.

Homepage der Kampagne

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

Mehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »

Wenn HIV-Selbsttests falsch anschlagen

Die Packungsbeilagen etlicher HIV-Selbsttests sind fahrlässig unvollständig: Über die eher geringe Wahrscheinlichkeit, bei einem positiven Test tatsächlich infiziert zu sein, erfahren Anwender nichts. mehr »