Ärzte Zeitung, 12.07.2010

Weltweit bisher 25 Millionen Aids-Tote

WIEN (dpa). Seit Ausbruch der HIV-Pandemie vor fast 30 Jahren haben sich rund 60 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert, 25 Millionen starben an der Immunschwäche. Das hat UNAIDS - die Aids-Organisation der Vereinten Nationen - im Vorfeld der 18. Welt-Aids-Konferenz in Wien mitgeteilt. Im Jahr 2008 waren UNAIDS zufolge 33,4 Millionen Menschen HIV-positiv, wobei es im Verlauf des Jahres 2,7 Millionen Neuinfektionen gab. Allein 2008 starben etwa zwei Millionen Menschen an den Folgen von Aids. Die meisten, die sich mit dem Virus infizieren, sind zwischen 20 und 50 Jahre alt. Der Statistik zufolge wurden im gleichen Jahr weltweit 430 000 Kinder geboren, die das Virus im Blut haben. Insgesamt leben derzeit 2,1 Millionen Kinder unter 15 Jahren damit.

Zur Konferenz, die am kommenden Sonntag beginnt, werden etwa 25 000 Teilnehmer erwartet.

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Immunschwäche begünstigt Analkarzinom

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