Ärzte Zeitung, 04.12.2011

Aids-Konferenz im Zeichen der Finanzkrise

ADDIS ABEBA (dpa). In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba hat die 16. Internationale Konferenz zu Aids und sexuell übertragbare Infektionen in Afrika begonnen.

Sie steht im Zeichen der EU-Finanzkrise und der Befürchtung, dass die Geberländer die Mittel zur HIV/ Aids-Bekämpfung weiter reduzieren könnten.

Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria hatte kürzlich angekündigt, die nächste Projektfinanzierungsrunde zu streichen.

Der Fonds, der zuletzt 70 Prozent der in Afrika verteilten antiretroviralen Arzneien bezahlt hatte, hat wegen ausbleibender Mittel der Industriestaaten finanzielle Probleme.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »