Ärzte Zeitung online, 16.07.2012

Weniger HIV-Neuinfektionen

BERLIN (dpa). Seit 2001 stieg die Zahl registrierter HIV-Neuinfektionen in Deutschland stetig - nun ist sie erstmals wieder leicht gefallen.

2011 seien 2889 Fälle vermerkt worden, 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr, berichtet das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Aids-Jahresbericht.

Angesichts der langen Zuwachsphase sei der Rückgang bemerkenswert, heißt es (Epid Bull 2012; 28: 255)

Den größten Anteil an den Infektionen hatten Männer, die Sex mit Männern haben (1574). Mehr als jede zweite Infektion (rund 55 Prozent) wurde bei ihnen registriert.

So niedrig wie noch nie seit Beginn der gesonderten Erfassung war die Zahl der Drogenkonsumenten. Auf sie entfielen 90 Infektionen, was einem Anteil von drei Prozent entspricht.

Topics
Schlagworte
AIDS / HIV (1896)
Organisationen
RKI (2184)
Krankheiten
AIDS (3504)
Infektionen (5000)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Regierung will faire Kassen-Wahl

16:51 UhrBundesgesundheitsminister Spahn wünscht mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. Mit einem neuen Gesetz will er das AOK-System umkrempeln. mehr »

Masern-Impfpflicht im Gespräch

Wird die Masern-Impfung bald Pflicht in Deutschland? Laut SPD befindet sich eine solche Vorlage in Abstimmung mit dem Gesundheitsminister. Die Grünen sind skeptisch. mehr »

Wut und Ärger können Schlaganfälle begünstigen

Menschen, die sich häufig aufregen, sind gefährdeter für Schlaganfälle, zeigen Studien. Das gilt aber nicht für alle. Es spielt womöglich der Status eine Rolle, so eine Analyse. mehr »