Ärzte Zeitung, 07.12.2015

HIV

"Positiv Umdenken" will Vorurteile stürzen

Das Projekt "Positiv Umdenken" fördert Initiativen für Menschen mit HIV.

MÜNCHEN. Unter dem Motto "Positiv Umdenken" erweiterte ViiV Healthcare sein Engagement in Deutschland. Ziel ist es, mit interessanten, wissenschaftlich fundierten Informationen Diskriminierung, Stigmen und Vorteile abzubauen, Ärzte und Bevölkerung zum Umdenken bei HIV zu bewegen.

Bestandteil der Kampagne ist ein erstmals 2014 bundesweit ausgeschriebenes Förderprojekt für innovative, neu entstehende Initiativen, die die Lage HIV-positiver Menschen in Deutschland messbar und nachhaltig verbessern, teilt das Unternehmen mit.

Vertreter der Deutschen AIDS-Hilfe, der Deutschen AIDS-Stiftung und des Deutschen Expertennetzwerks HIV/Hepatitis e. V. (DCAB) prüfen die Anträge und wählen das Siegerprojekt aus.Gewinner der Ausschreibung 2014 war die Hamburger AIDS-Hilfe mit ihrem Projekt "Nachweisgrenze - on tour". Mit der Förderung konnten 30 Infotainment-Veranstaltungen geplant werden, auf denen auch jüngere Zielgruppen neueste Informationen erhalten.

Die Hamburger Initiative bekommt als Anschubfinanzierung 25.000 Euro über zwei Jahre. Dieses Jahr ist das Förderprojekt "Positiv Umdenken" nun zum zweiten Mal ausgeschrieben worden. Bis zum 31.12.2015 können noch Anträge eingereicht werden. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt während der Münchner AIDS- und Hepatitistage im März 2016. (eb)

Weitere Informationen unter www.positiv-umdenken.info

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die Mühen des Abspeckens lohnen sich!

Adipositas hat von allen bekannten Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes den stärksten negativen Effekt. Wer sehr viel abnimmt, kann es sogar schaffen, dass der Diabetes verschwindet. mehr »

Neuer Regress-Schutz für Vertragsärzte

Das Termineservice- und Versorgungsgesetz wird hart kritisiert, doch es hat auch gute Seiten: Denn es bringt Ärzten mehr Honorar für die Behandlung bestimmter Patienten – und mehr Schutz vor Regressen. mehr »

Wenn Comics die Op erklären

Alles andere als Kinderkram: Ärzte an der Charité setzen für eine Studie auf Patientencomics zur Aufklärung über die Herzkatheteruntersuchung. Und siehe da: Die Patienten können sich mehr Details merken. mehr »