Ärzte Zeitung online, 10.05.2010

Finanzminister Schäuble nimmt nach Klinikaufenthalt seine Arbeit wieder auf

BRÜSSEL (eis). Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist aus der Brüsseler Klinik entlassen worden, hat sein Sprecher berichtet. Er wolle am Dienstag bereits wieder an einer Kabinettsitzung teilnehmen.

Der 67-jährige Minister wurde während des Krisentreffens der EU-Finanzminister in Brüssel wegen einer Medikamenten-Unverträglichkeit stationär behandelt. Offenbar vertrug der querschnittsgelähmte Minister ein Antibiotikum nicht gut, heißt es in Presseberichten. Das Medikament habe der CDU-Politiker am Samstag zum ersten Mal eingenommen. Dem Vernehmen nach litt Schäuble dann am Sonntag an Luftnot.

Der Gesundheitszustand Schäubles war in den vergangenen Wochen nicht stabil gewesen. Eine Wunde, die nach einer Operation schlecht verheilt war, hatte dem 67-Jährigen längere Zeit Probleme bereitet. Bei dem querschnittsgelähmten Politiker war vor einigen Monaten ein 17 Jahre alter Blasenstimulator ersetzt worden. Bis Mitte April war Schäuble daher längere Zeit im Krankenhaus und musste zur Heilung liegen.

Seit einem Attentat 1990 sitzt Schäuble im Rollstuhl.

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