Ärzte Zeitung online, 12.09.2011

Trauer über Kindsverlust bricht den Eltern das Herz

YORK (hkj). Stirbt ein Baby im ersten Lebensjahr, haben auch seine Eltern ein erhöhtes Sterberisiko.

In einer britischen Studie war das Risiko trauernder Eltern, binnen 15 Jahren nach dem Tod ihres Kindes zu sterben, zwei- bis vierfach höher als bei Eltern ohne Verlust in dieser Zeit (BMJ Palliative & Supportive Care 2011; online 1. September).

Stress bei Trauer könnte das Immunsystem schwächen und so die Krankheitsanfälligkeit fördern, vermuten die Forscher.

Das Sterberisiko sinkt zwar im Verlauf, es ist bei trauernden Müttern im Vergleich mit nicht trauernden Müttern aber auch nach 35 Jahren noch 1,2-fach erhöht.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Was Patienten ihrem Arzt verschweigen

Als Arzt muss man damit rechnen, dass Patienten nicht alle gesundheitsrelevanten Infos offenlegen. Wann und warum sie diese verheimlichen, haben Psychologen analysiert. mehr »

Möglicher Prognosemarker entdeckt

Forscher haben einen Biomarker entdeckt, der bei Prostatakrebs-Patienten früh auf einen aggressiven Verlauf hinweisen könnte – und ein Computermodell entwickelt, das bei der Vorhersage hilft, wie sich der Tumor entwickelt. mehr »

Gewichtheben enttarnt Koronaranomalie

Krafttraining zur KHK-Prävention: Das funktionierte bei einem jungen Gewichtheber – allerdings auf unvorhergesehene Weise. mehr »