Ärzte Zeitung online, 27.10.2011

Tetanus tötet alle neun Minuten

KÖLN (dpa). In den Entwicklungsländern weltweit stirbt alle neun Minuten ein Neugeborenes an Tetanus.

Wie das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Donnerstag in Köln mitteilte, sind 130 Millionen Mütter und ihre Babys in 39 Ländern von der Infektionskrankheit bedroht.

Jeden Tag verlieren nach Unicef-Angaben 160 Neugeborene durch Tetanus ihr Leben. Hauptursache für die Infektionen seien mangelnde medizinische Versorgung und Hygiene bei der Geburt.

Laut Kinderhilfswerk gibt es kaum Heilungschancen für die Neugeborenen - 95 Prozent der infizierten Babys sterben. Ziel sei es, Tetanus bei Neugeborenen weltweit zu besiegen, betonte Unicef.

Schwimmlegende Franziska von Almsick macht bis Dezember in TV-Spots auf den Kampf gegen die Infektionskrankheit aufmerksam.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »