Ärzte Zeitung online, 30.10.2011

Afghanistan: Spaghetti machten 200 Soldaten krank

BERLIN (dpa). Der Grund für die Lebensmittelvergiftung von rund 200 Soldaten der Schutztruppe Isaf in Afghanistan am 12. Oktober ist aufgeklärt.

Nach Informationen der "Bild am Sonntag" waren Spaghetti Bolognese mit "Toxin bildenden Bakterien" verunreinigt. Die Köche hätten das Hackfleisch offenbar nicht richtig durchgekocht.

Der Wehrbeauftragte des deutschen Bundestags, Hellmut Königshaus, sagte der Zeitung: "Hygienische Standards müssen penibel eingehalten werden, das erwarten wir schließlich auch von jeder Frittenbude. Das Essen darf unsere Soldatinnen und Soldaten nicht krank machen."

Betroffen von der Lebensmittelvergiftung im regionalen Hauptquartier Masar-i-Scharif waren 206 Isaf-Soldaten, darunter 138 Deutsche.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spermien auf Dope

Vielleicht sollten besser ältere als jüngere Männer kiffen: Cannabis scheint die Fruchtbarkeit zu mindern, aber vor Prostatakrebs zu schützen. mehr »

Mit Mikroben gegen Asthma

Künftige Asthma-Therapien könnten neben Antikörpern auch Mechanismen der körpereigenen Entzündungshemmung nutzen – oder Helicobacter pylori. mehr »

Ein Nigerianer und ein Serbe sichern die Versorgung im Norden

Lunden ist gelungen, woran andere Regionen scheitern: In einer kommunalen Eigeneinrichtung sichern zwei Ärzte ab Mai die Versorgung. mehr »