Ärzte Zeitung, 28.09.2012

Welt-Tollwuttag

55.000 Menschen sterben jährlich an Tollwut

BERLIN (dpa). Alle zehn Minuten stirbt ein Mensch an Tollwut - weltweit jährlich mindestens 55.000. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein.

Die meisten Opfer sind Kinder unter 15 Jahren und leben in Afrika oder Asien. Ihnen ist die von der Tollwut ausgehende Gefahr mangels Aufklärung nicht bewusst.

Hunde und andere warmblütige Tiere übertragen die in der Regel tödlich endende Krankheit.

An die Gefahr erinnert der Welt-Tollwuttag am 28. September. Ein internationaler Zusammenschluss von Hilfsorganisationen und Forschungsinstituten, "Alliance for Rabies Control" (ARC), rief ihn 2006 ins Leben.

Topics
Schlagworte
Infektionen (15734)
Reisemedizin (1838)
Organisationen
ARC (8)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Resistenzen behindern Kampf gegen Tuberkulose

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten – ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Die Insulintablette ist in weiter Ferne

Ein orales Basalinsulin hat in einer Studie bei Typ-2-Diabetes ähnlich gut gewirkt wie injiziertes Insulin glargin. Zu einer Therapie in Tablettenform wird es dennoch nicht kommen. mehr »

Bagatellverletzungen – ein Fall für UV-GOÄ

Schulunfall, Wegeunfall oder Sportunfall? Bei kleinen Verletzungen können auch Hausärzte gelegentlich auf die UV-GOÄ zurückgreifen. Das kann sich im Vergleich mit EBM-Leistungen der Wundversorgung durchaus lohnen. mehr »