Ärzte Zeitung online, 28.08.2013

Antibiotika

KVWL rät zur Wachsamkeit

KÖLN. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) empfiehlt ihren Mitgliedern, vorsichtig bei der Verordnung kleiner Antibiotika-Mengen zu sein.

Mit dem Setzen des Aut-idem Kreuzes können die Ärzte nach Angaben der KVWL sicherstellen, dass Patienten die von ihnen gewünschte Menge für die Antibiotika-Therapie tatsächlich erhalten.

Da es bei den Packungsgrößen Spannbreiten bei der Anzahl der Tabletten gibt, könnte ein Austausch in der Apotheke zu Problemen führen. Die KVWL nennt als Beispiel die Verordnung von sieben Tabletten Cefixim.

Da die N1-Packungen fünf bis sieben Tabletten enthalten können, kann es passieren, dass der Apotheker aufgrund eines Rabattvertrags eine Packung mit fünf Tabletten abgibt. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch

Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar lange vor Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar zwei Jahrzehnte. mehr »

Konzept der E-Patientenakte steht

Die elektronische Patientenakte nimmt konkrete Formen an. Ärzte, Zahnärzte, Krankenkassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleibt vorerst außen vor. mehr »

Placebo ist nicht gleich Placebo

Ein Scheinmedikament zu verordnen, gilt manchen Ärzten als anrüchig - andere halten es für legitim. Bei vielen hängt es davon ab, woraus das spezielle Placebo besteht. mehr »