Ärzte Zeitung, 23.02.2015

Bolivien

Alarm wegen Chikungunya-Epidemie

LA PAZ. Die Gesundheitsbehörden von Bolivien haben Alarm wegen einer Chikungunya-Epidemie ausgelöst. In Bolivien seien mindestens 29 Fälle des von Mücken übertragenen Fiebers bestätigt worden, erklärte ein Behördensprecher im Departamento Santa Cruz im Südosten des Landes.

Die ersten Erkrankungen seien dort vor zwei Wochen gemeldet worden. Seitdem hätten die Behörden täglich neue Fälle behandelt. Das Chikungunya-Virus breitet sich seit mehr als einem Jahr in Lateinamerika aus.

Der erste Fall wurde im Dezember 2013 bekannt. Nach aktuellen Angaben der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation OPS sind bislang mehr als 27 000 Menschen an dem Virus erkrankt. Betroffen ist vor allem die Karibik-Region.

Das Chikungunya-Fieber verursacht Muskel- und Gelenkschmerzen und kann bei geschwächten Patienten tödlich enden. Bislang gibt es weder wirksame Medikamente noch einen Impfstoff gegen die Krankheit. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Das erhöht die Organspendebereitschaft

Beauftragte an Kliniken für Transplantationen sollen von allen anderen Aufgaben entbunden werden – das verlangt die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Neue Zahlen aus Bayern geben ihr Argumentationshilfe. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »