Ärzte Zeitung online, 13.10.2015

USA

Tollwutfälle in Montana und Wyoming

DÜSSELDORF. Im Nordwesten der USA gibt es mehrere Tollwutfälle, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin. Anfang Oktober wurde der erste menschliche Tollwutfall im Bundesstaat Wyoming gemeldet. Danach ist eine Frau aus Fremont County vermutlich nach Kontakt zu einer infizierten Fledermaus erkrankt.

Im Missoula County (Montana) wurde Anfang September eine Frau von einem tollwütigen Stinktier gebissen und postexpositionell behandelt. Es ist das erste Mal seit etwa 20 Jahren, dass in der Region terrestrische Tollwut aufgetaucht ist. Nach verdächtigen Tierkontakten (Waschbären, Stinktiere, Fledermäuse, Füchse) sollte dort umgehend eine postexpositionelle Prophylaxe eingeleitet werden. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Komplementärmedizin für Krebskranke tödlich wird

Krebspatienten, die zusätzlich unbewiesene Heilverfahren nutzen, verschlechtern wohl ihre Überlebenschance. Die Erklärung ist nicht in der Komplementärmedizin selbst zu suchen. mehr »

Kurskorrektur in der Alzheimerforschung?

Offenbar entzieht sich das Gehirn bei Morbus Alzheimer dem Immunsystem. Checkpoint-Hemmer aus der Krebstherapie könnten dies verhindern. Bei Mäusen klappt das schon. mehr »

Carvedilol für alte Diabetiker? Besser nicht!

Erhalten pflegebedürftige Diabetiker nach Herzinfarkt einen "diabetikerfreundlichen" Betablocker, sinkt zwar die Gefahr von Hyperglykämien. Ins Krankenhaus müssen sie trotzdem häufiger. mehr »