Ärzte Zeitung, 27.04.2016

Impfschutz

Afrika-Reisende brauchen Schutz gegen Gelbfieber

STOCKHOLM. Der Gelbfieber-Ausbruch in Angola dauert weiter an, berichtet die europäische Seuchenbehörde ECDC in Stockholm. Der Ausbruch hatte im Dezember in Viana (Provinz Luanda) begonnen. Bis zum 19. April wurden 1908 Patienten mit Krankheitsverdacht sowie 250 Todesfälle gemeldet.

 Auch in der Demokratischen Republik Kongo hat es 197 Verdachtsfälle inklusive 28 Todesfälle gegeben. Ein weiterer Ausbruch wird aus Uganda (Distrikt Masaka) gemeldet.

Einzelne Erkrankungen wurden von Reisenden zudem nach China und Kenia verschleppt. Reisende in die Region sollten Impfschutz beachten. Bei der Einreise nach Angola und Ruanda ist zum Beispiel die Gelbfieber-Impfung vorgeschrieben. (eis)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weg frei für GroKo-Gespräche – Schulz verspricht Nachverhandlungen

Es war eine Zitterpartie: Weniger als 60 Prozent der SPD-Delegierten auf dem Parteitag stimmten Gesprächen zur Bildung einer große Koalition zu. Nun soll weiterverhandelt werden – auch in Sachen Gesundheit. mehr »

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »