Ärzte Zeitung, 23.06.2016

Dengue-Fieber

Ausbruch in Argentinien häufiger

DÜSSELDORF. In Argentinien gibt es zurzeit einen ausgeprägten Ausbruch von Dengue-Fieber. Die Zahl der Neuinfektionen ist seit Anfang 2016 stark gestiegen, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin.

Danach wurden landesweit in diesem Jahr bereits etwa 73.900 Verdachtsfälle registriert; mehr als die Hälfte der Erkrankungen seien labordiagnostisch bestätigt worden. Mindestens elf Menschen sind dort 2016 an Dengue-Fieber gestorben.

Zum Vergleich: Im letzten Jahr wurden landesweit nur 3935 Verdachtsfälle registriert. Besonders betroffen sind die Provinzen Misiones und Formosa an der Grenze zu Paraguay. Ein Großteil der Infektionen wurde zudem aus der Provinz Córdoba gemeldet. Reisende sollten Mückenschutz beachten. (eb/eis)

Topics
Schlagworte
Infektionen (15278)
Reisemedizin (1804)
Organisationen
CRM (748)
Krankheiten
Infektionen (4814)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »