Ärzte Zeitung, 05.07.2016

Todesfall

Meningoenzephalitis durch Amöben in den USA

DÜSSELDORF. Im US-Bundesstaat North Carolina ist Ende Juni eine 18-Jährige an Meningoenzephalitis durch die Amöbe Naegleria fowleri gestorben, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf. Die Infektion wurde danach vermutlich im Wildwasserpark US National Whitewater Center (USNWC) erworben.

Die Einzeller kommen im Sommer häufiger in relativ warmen Flüssen und Seen vor. Die Infektion erfolgt über die Nase; verschlucken von Wasser ist in der Regel ungefährlich. Die Symptome wie Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit, Erbrechen, steifer Nacken und Verwirrtheit treten etwa zwei Wochen nach Infektion auf.

Die seltene Erkrankung schreitet schnell voran und führt fast immer binnen drei bis sieben Tagen zum Tod. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Was Patienten ihrem Arzt verschweigen

Als Arzt muss man damit rechnen, dass Patienten nicht alle gesundheitsrelevanten Infos offenlegen. Wann und warum sie diese verheimlichen, haben Psychologen analysiert. mehr »

Möglicher Prognosemarker entdeckt

Forscher haben einen Biomarker entdeckt, der bei Prostatakrebs-Patienten früh auf einen aggressiven Verlauf hinweisen könnte – und ein Computermodell entwickelt, das bei der Vorhersage hilft, wie sich der Tumor entwickelt. mehr »

Gewichtheben enttarnt Koronaranomalie

Krafttraining zur KHK-Prävention: Das funktionierte bei einem jungen Gewichtheber – allerdings auf unvorhergesehene Weise. mehr »