Ärzte Zeitung online, 04.08.2016

Puerto Rico

Kampagne gegen Zika vorm Scheitern

SAN JUAN. Puerto Rico ist von der Zika-Epidemie erfasst worden und ist im Begriff, mit einer adäquaten Reaktion zu scheitern, meldet die New York Times. Die Infektionsrate schieße gen Himmel, die Gesundheitsbeamten lägen im Streit, Präventionsmaßnahmen seien in der Bevölkerung unbeliebt und der Zika-Beauftragte des Gouverneurs habe frustriert aufgegeben.

Außerdem hinterfragten die Medien noch immer den Zusammenhang zwischen Zika und Mikrozephalie, den die WHO als gesichert ansieht.

Während in Florida bisher 14 Infektionen registriert wurden, gehen Experten von mehreren tausend Infektionen pro Tag im US-Außengebiet Puerto Rico aus – inklusive bei bis zu 50 Schwangeren. Obwohl die Geburtenrate erstmals rapide gefallen ist, befürchten Experten hunderte Mikrozephalie-Geburten 2017.

Gynäkologen raten deshalb, Schwangerschaften wenn möglich vorerst aufzuschieben. (mmr)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

„Das ist keine Propagandaschlacht der KBV“

Einiges im geplanten TSVG stößt Ärzten sauer auf. Im Interview erläutern die drei KBV-Vorstände, warum sie denken, dass sich Änderungen noch durchsetzen lassen. mehr »

Besseres Arbeitsklima könnte jeden zwölften Infarkt verhindern

Wer unter Mobbing oder Gewalt am Arbeitsplatz leidet, hat ein stark erhöhtes Risiko für Infarkte. Häufig betroffen: Sozialarbeiter, Lehrer – und Gesundheitsberufe. mehr »

TK senkt Zusatzbeitrag – Barmer nicht

Nach und nach geben die Kassen ihren Beitragssatz für 2019 bekannt – nun taten dies die Kassen-Schwergewichte TK und Barmer sowie zwei weitere AOKen. mehr »