Ärzte Zeitung, 29.11.2016

Chikungunya

Fallzahlen in Brasilien steigen dramatisch

BRASíLIA. In Brasilien hat die Zahl der Erkrankungen durch Chikungunya-Fieber in diesem Jahr dramatisch zugenommen. Es wurden bereits mehr als 251.000 Fälle registriert, wie das Gesundheitsministerium des Landes mitteilte.

Damit hat sich die Zahl der Fälle des von der Moskito-Art Aedes aegypti übertragenen Fiebers im zu Ende gehenden Jahr fast verzehnfacht – im Jahr 2015 waren es 26.435 Fälle.

Die Zahl der Todesfälle stieg von 6 auf 138. Auch für 2017 wird eine Zunahme der Ansteckungen erwartet.

Das Chikungunya-Fieber ist demnach in Brasilien noch weiter verbreitet als Infektionen mit dem Zikavirus. An Zika, das ebenfalls von Aedes aegypti übertragen wird, erkrankten dieses Jahr knapp 210.000 Menschen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Infektionen (15174)
Reise (2290)
Organisationen
Aedes (112)
Krankheiten
Infektionen (4772)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freizeitsportler gefährden ihre Herzgesundheit mit Doping

Fast jeder sechste Freizeitsportler nimmt inzwischen herzschädigende Arzneimittel zur Verbesserung von Fitness und Körperoptik. Vor allem der Anteil weiblicher User steigt. mehr »

Kassen und Ärzte trennen beim Honorar "Äonen"

Heute beginnen die Verhandlungen von Vertragsärzten und Krankenkassen über das Honorar 2019. Eine schnelle Einigung scheint nicht in Sicht. mehr »

Welche Bakterien mit uns U-Bahn fahren

In der Hongkonger U-Bahn sind morgens andere Keime zu finden als im abendlichen Berufsverkehr. Gefährlicher sind Metro-Linien mit höherem Verkehrsaufkommen aber wohl nicht, wie eine Studie ergeben hat. mehr »