Ärzte Zeitung online, 13.06.2017

Infektionen

Zikavirus: Jedes zwanzigste Neugeborene mit Hirnschaden

ATLANTA. Etwa jede zwanzigste Schwangere mit laborbestätigter Zikavirus-Infektion hat in den vergangenen 16 Monaten in den US-Territorien ein Kind mit Hirnschäden geboren. Das hat die Analyse von 2549 Schwangerschaften mit 120 geschädigten Kindern aus der Zeit vom 1. Januar 2016 bis zum 25. April 2017 in Samoa, Puerto Rico, Mikronesien, den Marshall Islands und den Virgin Islands ergeben, berichten die US-Centers for Disease Control an Prevention (CDC). Bei Infektion im ersten Trimenon bekam sogar jede zwölfte Schwangere ein geschädigtes Kind. Insgesamt wurde das Risiko für einen Hirnschaden bei Infektion im ersten Trimester mit 8 Prozent, im zweiten Trimester mit fünf Prozent und im dritten Trimester mit vier Prozent beziffert. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Marathon geht Amateuren richtig ans Herz

Wer sich als Amateur an einen Marathon wagt, ist trotz regelmäßigen Trainings kardial gefährdet. Studienautoren geben einen Tipp, um das Herz nicht so stark zu belasten. mehr »

„Das ist keine Propagandaschlacht“

Einige Passagen im geplanten Termineservice- und Versorgungsgesetz stoßen Ärzten sauer auf. Im Interview erläutern die drei KBV-Vorstände, warum sie zuversichtlich sind, dass sich Änderungen noch durchsetzen lassen. mehr »

TK senkt Zusatzbeitrag – Barmer nicht

Nach und nach geben die Krankenkassen ihren Beitragssatz für 2019 bekannt - nun tat dies die Kassen-Schwergewichte TK und Barmer sowie zwei weitere AOKen. Es zeichnen sich sinkende Zusatzbeiträge ab, aber nicht bei jeder Kasse. mehr »