Ärzte Zeitung online, 28.08.2017

Reisemedizin

Risiko für West Nile-Fieber in Griechenland

DÜSSELDORF. Das CRM Centrum für Reisemedizin warnt vor West Nile-Fieber in Griechenland. Im Osten der Halbinsel Peloponnes wurde in diesem Jahr Mitte Juli der erste Fall der durch Mücken übertragenen Krankheit gemeldet.

Bis Mitte August wurden insgesamt 24 Erkrankungen registriert. Zwei Menschen sind gestorben. Bei den Opfern handle es sich um eine 90-jährige Frau und einen 76-jährigen Mann, berichtete der griechische Rundfunk.

2010 war das West Nile-Virus erstmals in Griechenland nachgewiesen worden, seitdem kam es immer wieder zu Infektionen. 2015 und 2016 wurden keine Fälle registriert. Reisende nach Griechenland sollten Mückenschutz beachten, betont das CRM. (eis)

Topics
Schlagworte
Infektionen (15046)
Reisemedizin (1768)
Organisationen
CRM (730)
Krankheiten
Infektionen (4708)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

O-Saft senkt das Gicht-Risiko - und hält schlank

Vom Saulus zum Paulus: Galten Fruchtsäfte einst als gesunde Getränke, verbannen heute sogar manche Schulen die süßen Säfte. Forscher brechen jetzt eine Lanze für Orangensaft. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »

Prä-Op-Leistungen - Und wer zahlt jetzt das Labor?

Wenn eine Leistung in der anderen enthalten ist, kann sie nicht gesondert abgerechnet werden. Diese Regelung greift unter anderem beim präoperativen Labor. Die Laborreform ändert daran nichts. mehr »